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Tag 3 Malchow – die Altstadtinsel
Nach dem Frühstück, natürlich an Deck, mit frischen Brötchen – danke Michael – und leckerem Kaffee – danke Ilka machen wir uns auf in Richtung Malchow.
Wir verlassen die Binnenmüritz und die Aussicht ändert sich. Unsere Bootstour geht durch den Reeckkanal, vorbei am Fischerdorf Eldenburg auf den Kölpinsee. Im Reeckkanal ist nur Platz für zwei Boote nebeneinander, also langsam und vorsichtig fahren.
Wir nähern uns Malchow. Der Stadthafen von Malchow liegt hinter der Drehbrücke, welche nur zur vollen Stunde öffnet. Wir haben Glück und kommen kurz nach 14 Uhr dort an.
Vor uns fahren die ersten Boote durch die Drehbrücke und wir hinterher. Langsam, wie wir es von unseren Bootstouren in Holland kennen. Doch der Brückenwärter mahnt zur Eile, damit die Boote in Richtung Waren auch noch die Brücke passieren können. Rechts- und links der Brücke stehen Zuschauer. Geschaft. Brücke ist passiert und direkt hinter der Drehbrücke liegt der Stadthafen Malchow.
Der Hafen verfügt über knapp 20 Liegeplätze und ist recht eng. Der Hafenmeister weißt uns einen Liegeplatz mit Blick auf die Klosteranlage zu.
Nach dem Anlegen gehen Gaby und ich zum Hafenmeisterbüro.
Dort weist ein Schild darauf hin, dass die Anmeldung in der benachbarten Shishabar erfolgt. Und da ist er wieder. Der resolute Hafenmeister nimmt uns 32 Euro Liegegebühr und Kurtaxe ab. Gibt uns den Zugangscode für das Waschhaus und wechselt uns noch 50 Euro Cent Stücke für 3 Minuten Duschen.
Malchow, die Altstadtinsel, ist sehenswert. Auf der Altstadtinsel findet Ihr viele kleine Häuser, die einen besonderen Charme versprühen.
Und mittendrin thront das Malchower Rathaus, ein Fachwerkbau aus dem 19 Jahrhundert.
Das DDR-Museum Malchow , Montags geschlossen, befindet sich im ehemaligen Filmpalast Malchow. Im Jahr 1957 wurde der „Film-Palast“ feierlich eröffnet, heute beherbergt es das Museum zur DDR Alltagsgeschichte, dessen Ausstellung seit der Eröffnung 1999 ständig erweitert wird.
Gut das wir uns den Lotusgrill bei Kuhnle Tours geliehen haben. Durch die Bauweise kann dieser Holzkohlegrill an Deck betrieben werden. Vorher müssen wir noch etwas einkaufen.
Vorbei an der Stadt Kirche Malcho und dem DDR Museum Malchow geht es zum 500 Meter entfernten Supermarkt. Ansonsten hat Malchow nicht so viel zu bieten.
Bei leckerer Grillwurst, Salat und Steaks genießen wir den Blick auf die Klosteranlage.
Wir helfen noch dem Charterboot einer 8-köpfigen Familie beim Anlegen und werden dafür später mit leckeren selbstgemachten Cocktails vom Skipper belohnt. Vielen Dank an die Familie aus Baden Würtentenberg.
Tag 4 Jabel und das Fischerdorf Eldenburg
Fast pünktlich um 10 Uhr öffnet die Drehbrücke in Malchow und wir passieren diese mit unserem Hausboot, wie es der Brückenwärter wünscht, zügig.
Unseres heutiges Tagesziel ist Eldenburg. Doch vorher fahren wir mit unserem Hausboot nach Jabel. Vom Kölpingsee aus geht ein enger und flacher Kanal in den Jabelschen See.
Ilka hat ein ufernahes Plätzchen zum ankern gesichtet und Michael steuert darauf zu. Das Echolot zeigt 3 Meter Wasser unterm Kiel an und mit einem Griff saust der Anker der Trebel auf den Grund des Jabelschen See. Der vordere Anker reicht aus um unser Hausboot an unserem Rastplatz zu halten. Wir genießen die Ruhe, beobachten die Angler:innen und die vorbeifahrenden Boote.
Nach zwei Stunden machen wir uns auf in den Yachthafen Maribell am Nordwestufer des Jabelschen Sees. Der Hafenmeister steht am Steg und zeigt uns den Anlegeplatz an der Entsorgungsstation. Rückwärts setzte ich unser Boot, mit Hilfe der Crew, an den Entsorgungsanleger.
Das gesamte Abwasser, Toilette-Dusche-Spülen, wird in einem Abwassertank gesammelt und darf auf keinen Fall auf See abgelassen werden. Unser Hausboot ist mit einem recht großen Abwassertank, 1500 Liter, ausgestattet. Also reicht ein Entsorgungsstopp bei einer 7 Tage Bootstour aus. Michael und ich ziehen uns die Handschuhe an und der Hafenmeister reicht uns den Abwasserschlauch, welchen Michael an Backbord in dem Abwasserstutzen des Bootes verschraubt. 5 Minuten später ist der Abwassertank leer und alles ohne Gerüche. Der Hafenmeister zieht den Schlauch ein und berechnet 18 Euro für die Entsorgung.
Bevor wir weiterfahren nutzen wir die gemütlichen Sitzgelegenheiten im Yachthafen und besprechen wie es weiter geht.
Neben unserem Hausboot liegt ein Boot mit einem Wohnmobil an Deck.
Wir kommen mit dem „Bootsführer“, dem Mieter ins Gespräch. Er zählt uns, dass dies sein eigenes Wohnmobil ist und er bei Mueritzboot.de seine Leidenschaft zum Campen und Boot fahren kombinieren kann. Ok, wer es mag.
„Wir fahren lieber Boot“
, sagt Michael.
Durch den engen Kanal fahren wir wieder zurück auf den Kölpingsee und über den Reeckkanal nach Eldenburg. Im Fischerhof Eldenburg finden wir einen Liegeplatz für die Nacht.
Das Fischerhof Eldenburg liegt geschützt in einer Bucht und Schwimmen sowie SUP fahren sind möglich. Der Hafenmeister ist in einer kleinen Bretterbude mit Bootstankstelle zu finden. Für 1,50 Euro pro Bootsmeter inkl. Strom bleiben wir gerne hier. Das Fischerdorf Eldenburg besteht aus dem Hafen, einem Restaurant, einer Fischbude, einem schönen Kinderspielplatz und einem Ferienhauspark.
Im Hafenrestaurant Marina Eldenburg genießen wir Fisch aus der Müritz und Bier aus Mecklenburg-Vorpommern.
Tag 5 Schloss Klink und Waren
Nach einem leckeren Frühstück, wetterbedingt unter Deck, brechen wir auf nach Klink. Langsam fahren wir durch den Reeckkanal wieder auf die Binnenmüritz.
In Klink wollen wir uns das Schloss Klink *ansehen und den Müritzer Bauernmarkt besuchen. Der Hafen von Klink ist klein und bietet nur wenige Liegeplätze für große Boote wie unseres. Gekonnt legt Gaby unser Hausboot rückwärts am Anleger an und wir gehen die paar Meter zum Schloss Klink. Auf dem Weg treffen wir den Hafenmeister von Klink, der uns für unseren 3 Stunden Halt zwei Euro berechnet.
Das Schloss Klink* ist ein Hotel und bietet von außen ein schönes Fotomotiv. Unweit vom Schloss Klink findet Ihr Kells Müritzer Bauernmarkt. Hier gibt es leckeren Kuchen und Torten, die Ihr auch mitnehmen könnt. Ansonsten findet Ihr hier Müritzer Spezialitäten und jede Menge Nippes und Dinge, die die Welt nicht braucht.
Den Kuchen genießen wir an Deck unseres Hausbootes und schauen den anderen Booten beim An- und Ablegen zu.
Gegen 15 Uhr brechen wir auf in Richtung Waren. Waren erreichen wir in knapp einer Stunde. Der Hafenmeister kommt uns auf seinem Boot entgegen und bringt uns zu einem seiner letzten freien Liegeplätze im jaich Stadthafen Waren.
Unser Tipp: Ihr sollten mit euerem Boot bis 16 Uhr im Hafen sein, um einen Liegeplatz zu bekommen.
Michael und ich machen uns auf in den 500 Meter entfernten Supermarkt, um Proviant für das heutige Länderspiel zu kaufen. Ilka und Gaby erledigen die Anmeldung im Büro des Hafenmeisters.
Heute kommt der bei Kuhnle gemietete Lotusgrill* wieder zum Einsatz.
Wie es der Hafenmeister vorhergesehen hat bricht das kostenlose Wlan im Hafen von Waren zusammen und wir schauen das Länderspiel per LTE auf unserem tablet.
Tag 6 Fisch aus Röbel und eine Mega Ausblick
Gefrühstückt wird heute, in Jacke, draußen.
Dann geht es auch schon weiter nach Röbel. Gut zwei Stunden dauert die Fahrt nach Röbel am Westufer der Müritz. Vorbei am Yachthafen Röbel, unserem ersten Liegeplatz, fahren wir langsam auf Röbel zu.
Mit dem Fernglas sucht Gaby uns schon mal einen schönen, mit Blick auf die Bucht von Röbel, Liegeplatz aus.
Kaum angelegt steht schon der Hafenmeister am Steg und fragt ob wir über Nacht bleiben wollen.
„Natürlich“
ruft Michael
und der Hafenmeister zeigt auf sein Büro zwecks Anmeldung.
Nach dem festmachen und dem Anlegebier, wird der Landstrom angeschlossen. Kostenpunkt 50 Cent für 1 KW. Danke an das Boot was vor uns hier gelegen hat, es sind noch 0,80 Cent Strom Guthaben vorhanden.
Wer auf dem Wasser unterwegs ist hat, glaube ich, immer Hunger. Im Hafen gibt es eine kleine Fischbude und wir kaufen leckere Fischbrötchen.
Im Stadthafen Röbel gibt es nur zwei Öffentliche Toiletten und eine Behindertentoilette mit Dusche, welche durch einen Zahlencode zugänglich ist. Den Zugangscode erhalten wir bei der Anmeldung. Leider schließen die Öffentlichen Toiletten um 18 Uhr und öffnen erst wieder um 7 Uhr des Folgetages.
Frisch gestärkt gehen wir zur Marienkirche und besteigen den 58 Meter hohen Kirchturm.
Der Aufstieg kostet einen Euro und ist wirklich steil. Erst über Steintreppen, dann über steile Holztreppen zum Turm.
Der Ausblick ist einfach fantastisch und entschädigt für den steilen Aufstieg.
Vorbei an den bunten Fachwerkhäusern der Altstadt gehen wir noch zur Nicolaikirche.
©Kreuzfahrt 4.0 Röbel am Müritzsee ©Kreuzfahrt 4.0 Röbel am Müritzsee ©Kreuzfahrt 4.0 Altstadt von Röbel am Müritzsee ©Kreuzfahrt 4.0 Fachwerkhäuser der Altstadt in Röbel ©Kreuzfahrt 4.0 Fachwerkhäuser der Altstadt in Röbel
Auf dem Rückweg machen wir eine Kaffeepause im Café Mühlenblick. Im kleinen Gartencafe haben wir einen tollen Blick auf die alte Windmühle von Röbel.
©Kreuzfahrt 4.0 Café Mühlenblick Röbel ©Kreuzfahrt 4.0 Café Mühlenblick Alte Windmühle Röbel
Nach dem Abendessen an Deck, testen wir das Brettspiel Dreamcruise. Unser Fazit lest Ihr im Beitrag „Brettspiel Dream Cruise im Test„.
Bei einem Glas Wein lassen wir den Tag ausklingen und beratschlagen uns welche Route wir morgen fahren werden.
Kuhnle Tours schenkt euch die Endreinigung. einfach bei der Buchung Code “Kreuzfahrt 4.0” angeben.
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Mrs. Gabriele und Mr. Ralf für Kreuzfahrt 4.0
Werbung: Die Teilnahme an der Hausboottour wurde unterstützt von Kuhnle Tours. Dies hat keinen Einfluss auf die Berichterstattung und wir haben ausschließlich unserer eigenen Erfahrungen und Eindrücke geschildert.
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